Die Klofrau

Parodie zum Wiener Fiakerlied von Gustav Pick

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Das folgende Lied habe ich von Andrea Stieg gelernt, Gastwirtin auf der Planneralm in der Steiermark.
Sie meint dazu: Texter weiß ich leider nicht.

I

Ich habe eine Anstalt, und diese steht am Grabn,
links unten hängt ein Kärtchen, des werdt's scho gsehgn habn.
Gebühr an Schilling dreißig, doch ohne Krepp-Papier.
Hat er nicht mehr im Augenblick, na dann kann ich nix dafür.
Fünfhundert feine Herren stehn täglich an der Wand,
und keiner gibt an Schilling her, no do wer ich grantig, bitte sehr.
Und kommt dann endlich einer, ganz plötzlich sag ich "Halt!"
Und wenns eam noch so sehr pressiert, bei mir wird z'erscht bezahlt.
Hat er bezahlt die Grundgebühr, dann öffne ich die Scheißhäusl-Tür.

Ja i wisch mit an Fetzerl schön über den Rand,
dann lächle ich freundlich und halt auf die Hand.
Gibt er mir kein Trinkgeld, ja dann kriegt er von mir,
statt an Seidnen - a Schmirglpapier.

II

I bin schon sechzig Jahre, das sieht man sowieso,
beinahe vierzig Jahre, ja sitz ich schon am Klo.
Und werd ich amal älter, und werdn die Zeitn schwer,
wo nimmt denn die Gemeinde Wien a neue Klofrau her.
Ja sie werdn mich dann ersetzen durch einen Automat,
in den man einen Schilling schmeißt und dafür gleich zwei Stunden sch...sitzt.
Das wird ein Defizit werdn, das weiß ich heute schon.
Denn mit der letzten Häuslfrau stirbt unsre Tradition.
Dann soll auf meinem Grabstein stehn, damit es alle Leu-eute sehn:

Ihr Stolz warn drei Muscheln aus Meißner Porz'lan,
auf de ma ganz ungeniert sitzen drauf kann.
Aba g'reinigt hat sie nix in ihrn Etablissmau,
weil sie war nur - a Scheißhäuslfrau.

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Und hier finden Sie das Original-Fiakerlied

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