Wollen Sie
Gstanzln singen? Hier sind einige:

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Hinter der Stadltür hängan zwa
Ochsengschirr,
spann ma zwa Jungfraun ein, g'fuhrwerkt muaß sein.
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Hinta da
Stadltür hängan sechs Ochsngschirr,
spann ma die Spielleut ein, g'fuhrwerkt muaß sein.
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Mei Dirndl haßt Nanderl, hat
schneeweiße Zahnderln,
hat schneeweiße Knia, aber gsehgn hab i's nia.
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Mei Schatz is a Jager, a Lump, a
verdrahter,
geht aus mit da Bix, aber hoam bringt er nix.
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Buama, stellt's z'samm in Kroas, i sag
enk,
was i woaß,
kennt's enk a Pfeiferl an, wer's rauka kann.
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Habt's enk zsamm,
habt's enk zsamm, heut is's ka Sind,
hab i Kalender gschaut, steht a klans Kind.
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Der Huat is von Huat'ra, die Feder von Hahn
und der Buschn von Dirndl. Wen geht's denn was an.
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Drunt in der Türkei gibt's die Vielweiberei.
Bei uns derf's net sein zweng an Tierschutzverein.
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S' is ma nix um a Sechserl,
s' is
ma nix um a Geld,
s' is ma nix um a Dirndl, san gnua auf da Welt!
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Des Tanzen is lustig, geht alls
umadum,
dahoam rennt die Maus mit'n Geldbeidl um!
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Aber lustig in
Ehrn hat der liabe Gott gern,
mit die grantign Leut hat er selber ka Freud.
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Lustig und
kreuzfidel, hoam geh ma net so schnell,
hoam gehn ma morgn früah oder gar nia.
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Das landlerisch
Tanzn und 's
Gassln auf d'Nacht,
das hat mi beim Teixl so liadarli g'macht.
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Des landlerisch
Tanzn kann net a iada,
kanns selber net recht, aber meine Brüada.
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Landlerisch,
pinzgerisch, halsn, balds finster is,
wann's nur bald finster war, daß uns neamd sah.
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Schauts enk des Dirndl an, wia
sie si draht,
dahoam bei der Arbat, da habt sa si stad.
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Der Tanzbod'n is luckat, mei Dirndal is
kloa,
wanns ma durch abi schlupfat, was tat i aloa.
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Hinter zwa
Habernsäck hab i mei Mensch versteckt,
den soll der Teife holn, der ma's hat gstohln.
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Das landlerisch Tanzen, das
geht a weng schön,
bald machn's an Hupfer, bald bleibms wieder stehn
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Drei Berg und drei Tal und drei Dirn auf amal,
ane liab i, ane fopp i, ane heirat i amal.
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S' Diandl hat gfischt bein Bach, hat nix derwischt bei da
Nacht,
weils net guat ködern kann, beißt kaner an.
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Aber Diandl, ei,
ei, und i liab di so trei
und i hab di so
gern, daß i narrisch kunnt wern.
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Hiaz is aus, hiaz
is aus, 's Mensch is beim Rauchfang raus
und da Bua schreit ihr zua, Selchfleisch gibts gnua.
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Nudl in da Rein, Nudl in da Rein, heut muaß no lustig
sein,
Nudl in da Rein, Nudl in da Rein, lustig muaß sein.
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Nudl in da Brüah,
Nudl in da Brüah, furt auf d' Nacht, hoam in da Früah,
Nudl in da Brüah, Nudl in da Brüah, oder gar nia.
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Mei Vater hat's Haus verkauft und die Kuah
ah,
jetzt geht's übern Gaßbock her, hallelujah.
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s'Ausseer Tal ist net z'lang, is net z'schmal,
is net z'eng, is net z'weit, aber lustig san d' Leut.
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Übern See, übern See fliagn meine Taubm,
i muaß amal übrifahrn, Federn zsammklaubn.
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Spielleut,
spielt's auf, lasst's d' Geign klinga!
wann ma heit ka Geld ham, wern ma 's morgn bringa.
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Lost's nur die Spielleut an, wia s'
musiziern,
muaß selm drüber lachn, mei Herz tuat si rührn.
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Spielleut, ös
Schwanz, machts auf enkre Tanz,
schauts mi net lang an, was i für a Mensch han.
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Aufisteign,
zuwiloahn, Gasslreim kenn i koan,
eini geh bei der Tür, des schickt si nia.
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Hob di stad, hob
di stad, daß's di net owidraht,
über mei Hawernfeld geht's a weng schnell
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Jetzt schmeiß i
mein Huat in Bach und schwimm eam selber nach,
weil mi mei alter Schatz ah nimmer mag.
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Drum sag i 's
allemal, Aussee is a lustig's Tal,
san schene Mentscher drein, da möcht i sein.
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Buama, gehts
tanzn, sunst fressn euch d' Wanzn,
sunst fressn euch d' Flöh, seids eh net weit he'.
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Ban Giglgogl han
i's Goaß ghaltn, bin is a net lang bliebm,
is a kohlrabnschwarza Schwabnkäfer über d Müllisuppn umagstiegn.
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Es Bedlmandl
hat's Bedlweibl buglt, aft san's über d Leitn owekuglt,
aft hams kommandirscht, kommandirscht, oft sans marschierscht.
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Bin a lustga Bua, i kriag Diandln grad
gnua,
vor an traurigen Mann laufns alle davon.
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Mei Voda hat's g'sagt und mei Muada sagt's a,
wansst as Diandl willst liabn, muaßt as heiratn a.
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(Schluß) Jetzt ham ma halt
gsungen; jetzt hear ma halt auf,
auf an steirischen Tanz g'heart a Walzerle drauf.

Waldviertler
Landlergstanzln
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Landlerisch tanzn kann net a jedá,
i kanns halt net guat, aba meine Brüadá.
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's Diandl is kloan, was muass ma denn toan?
Recht gern muass ma's ham, weils net greßa is worn.
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's Diandl von da Nachbarschaft, de muass ma trei liabn
Sie hat kane Tuttln dran, sie wird scho oan kriagn.
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's diandl hat gsagt, was bist du für oana?
Wanns'd a Kropfata bist, is ma liaba koana.
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Lusti is auf da Wöid, ham de Herrn a koa Göid,
is für uns a koa Schand, wann ma koans ham.
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Musikantn san drahte Leit, wann ma eahn zan Essn schreit,
wann ma's vom Blasn sagt, dann san's vazagt.
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Musikantn san Lumpn, voraus de jungá,
da schreit scho da Göidbeidl vor lauta Hungá.
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Wann da Wirt Holzschuach tragt und d' Wirtin a,
Dann is da Wein nix nutz und s' Wirtshaus a.
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Landlerisch tanzn
und 's Gehn bei der Nacht,
des hat mi zan Teifl so liaderli gmacht.
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Auf der Linzer
Bruckn bleibt der Hozatwagn stehn,
und die Braut, die steigt aus, weil's wischerln muass gehn.
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Hinta drei Håbasäck håb i mei Mensch vasteckt,
den soll da Teifl holn, der ma s’håt gstoin.
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Oba aufisteign, einischaun und si net einitraun,
Der Bua der håt koa Schneid, s’Diandl koa Freid.
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Mei Voda hiat d’Oxn, mei Muada de Kiah,
Mei Voda tuat ållawäu, i derfat nia.
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Da Weana von Pöggstall trågt an Bauanbundhuat
Und den setzt ea nur auf, wånn a Goasmöichn tuat.
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Mei Muatta håt gsågt, wånn i heiratn tua,
kriag i a Spinnradl, a Bettstadl und a gscheckerte Kuah.
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Wånn ålle Leut schlåfn, so bin i no auf,
Und da sing i mein Diandl a Nåchtliadl auf.
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An an Mensch is nix drån, bei di Fiaß, då fångt’s ån,
und då drobn bei de Haar, is scho wieda ålls går.
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Bei de Buama hingegn, kånnst die Muskeln fest sehn
und kriagns eppa an Bauch, ghört zur Schönheit des auch.
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Da Vota hat ’s Haus verkauft und die Kuah a,
jetzt kimmt der Gasbock dran, halleluja.
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Lusti is Buamalebn, ’s Göd hot ma d’Muatta gebm,
’s Mensch hob i söba ghobt gestern auf d’Nocht.

Ich danke allen Einsendern für die
folgenden Vierzeiler. Ich freu mich über jede Zusendung.
Ob sie meinem Geschmack entspricht, ist mir egal, ich möchte keine Zensur
ausüben wie
so viele Volksliedsammler bisher.
Ich richte mich da nach dem Steirischen Prinzen, Erzherzog Johann,
der in seinem Aufruf zum Sammeln den Auftrag gab:
"... ja
nichts zu gering und unbedeutend oder anstößig zu halten."
Am 23. November 2009
erhielt ich von Leopold Mayer aus Rabenstein folgendes Gstanzl:
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Greif net soweit auffi. wo da Fuaß dicka is,
sunst kimmst in de Landschaft, wost herkemma bist!
Am 15. November 2009
erhielt ich von Franz folgende Gstanzl:
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I und mei Vater, a Ochs und a Kuah,
jetzt glaub i, warat ma Rindviecher gnua.
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Mancher Ehmann tragt Hörndln wia a
Ochs ganz genau,
nur is der Ochs gscheiter, der nimmt si ka Frau.
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I geh jetzt zum Zahnarzt, meine Zahnderln kuriern,
i lass ma den vordern und hintern plombiern.
Am 14. November 2009
erhielt ich von Kurt Rossacher folgendes Gstanzl:
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Fidö bei da Zittern
Fidö bei da Geign
Fidö bei mein Diandl
Wann i auffi muaß steign.
Am 15. Oktober 2009
erhielt ich von Franz folgende Gstanzl:
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Da Wirt geht in
Wald, brockt Schwammerln voll Freud,
was er kennt, isst er selber, was net, kriagn die Leut.
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Da Hiasl is
schön vom Fuaß bis zum Hals,
und dann kummt der Kopf, der verschandlt eam alls.
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Warum halt an
Jager es Kirchgehn net gfreit,
fürn Jeep is's zu eng, für die Füaß is' zu weit.
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Da Goglgigl hat a
Henn ghabt und hats giglgoglt in da Strah,
sagt da Giglgogl znagst zum Goglgigl, giglgogl du die meine ah.
Am 12. Oktober 2009
erhielt ich von Kurt Rossacher folgende Gstanzl:
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A frische Hoibe Bier
Mit an Foam an weißen
Und heit geh mas net hoam
Bis uns aussi schmeißen
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Wanns koa Almhütterl gab
und koa stoanas Wandl
wo hätt denn da Wildschütz
sei Unterstandl?
Am 15.
September 2009
erhielt ich von Karl Größ folgende Gstanzl:
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Im Winter ist's kalt und im Sommer ist's warm
und wenn man kein Schatz hat, dann ist man recht arm.
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Drei Wochen vor Ostern, da geht der Schnee weg,
da heirat mein Schatzerl, und ich hab an Dreck
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Wenn's bayrisch Bier regnet und Bratwürschtln schneit,
dann bitt' ich den Herrgott, dass's Wetter so bleibt.
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Mein Vater tut gar nichts, die Mutter schaut zu,
mein Bruder reißt's Maul auf, und ich pfleg die Ruh.
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Mein' Schwester spielt Geige, mein Bruder
Klarinett,
mein Vater schlägt mich, das gibt ein Quartett.
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Das ist halt mein Vatern sein einziger Trost,
dass ihm, solang ich leb, sein Geld nicht verrost.
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Weil Frankfurt so groß ist, so teilt man es ein
in Frankfurt an der Oder und Frankfurt am Main.
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Dort untern am Bacherl, wo die Weiden sich biegen,
da raufen zwei Glatzköpf, dass d'Haar nur so fliegen.
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Auf der Wies' singt ein Heuschreck, doch jetzt ist er
stad,
weil der Bauer mit der Sensen seinen Kopf hat abgmaht.
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In München auf der Wies'n gibt's Ochsen grad
gnua,
die einen werdn braten, die andern schaun zua.
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Die Bäurin ist granti - woran mog dös
lieg'n?
Die ist halt beim Aufstehn in an Kuhdreck nei g stieg n.
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Mein Vater ist Schreiner, sein Sohn, das bin ich,
mein Vater macht die Wiege, was 'neikommt, mach ich.
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Da unten im Tale, da ist ein Tunnel,
wenn man reinkommt, ist's dunkel, wenn man rauskommt, ist's hell.
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Det de Spree musikalisch is, det weiß jeder Mann;
denn neulich, da sank dort ein Äppelkahn.
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Ich steh auf der Brücke und spuck in den Kahn ,
da freut sich die Spucke, dass sie Kahn fahren kann.
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Ich steh in dem Kahne und spuck auf die Brück,
da muss ich schnell fahren, denn die Spuck kommt zurück.
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Und vor der Kaserne, da steht ein Soldat,
der reibt sich sein'n Glatzkopf mit Vollmilchschokolad.
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Da unten am Bache, da sitzt ein
Chines',
der reibt sich sei Platten mit Limburger Käs'.
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Der Dackel, der wackelt mit dem Schwanz hin und her,
der Schwanz kann das net; denn der Dackel ist zu schwer.
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Da oben auf dem Berge, da geht ein Weg links,
da sitzen zwei Gauner, pfui Teufel, da stinkt's.
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Für die Flöh' gibt's a Pulver, für die Schuh gibts a Wichs,
für den Durst gibt's a Wasser, für die Dummheit gibt's nicht's.
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Und wenn der Hahn kräht, dann kräht er am Mist,
dann ändert sich's Wetter, oder es bleibt wie es ist.
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Meine Tante hält Hühner, meine Tante hält Vieh,
meine Tante hält alles, nur das Maul hält sie nie.
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Und i tu, was i will, und i tu, was i mag,
das einzige ist, dass i mei Alte erst frag!
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Mein Schatz is a Köchin, die kocht mir a Mus,
sie sitzt auf dem Pfann'stiel und rührt mit dem Fuß.
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Ja grün ist die Hoffnung und grün der Spinat,
und grün ist der Jüngling, der keinen Bart hat.
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Jetzt hat einer g'sungen, das hat sich nicht
g'reimt,
dem gehört ja die Zunge woanders hin g'leimt.
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Der Eine weiß dies, der Andere weiß das,
's weiß jeder was anderes, aber jeder weiß was.
Am 10. Juli 2009
erhielt ich von Kurt Rossacher folgende Gstanzl:
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Ban Mensch vo Adlwang
Wird ma die Zeit net lang
Boid pack is vorn boid hint
Wia is Lo hoit grad find
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S'Mensch von Sattledt
Gfreit si hoit boid a steht
Boid i ihr einifahr
Grad unterm Pfoad
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S'Mensch des hoaßt Zülli
Sie lasst mas freiwülli
Tat ma's nochschicka a
Wanns zan oschraufa war
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S'Mensch vo da Haunoldmühl
Lass mi hoit wann i wüll
Aufi und obi steign
Vo da Bassgeign
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Znagst bin i auffi gstiegn
Bin i drobn hänga bliebn
Druck i ihr d'Geign vanand
Bua des war a Schand
Am 3. Juli 2009
erhielt ich von Christian Ziller folgendes moderne Gstanzl:
Da Golf is jetzt
tiafaglegt, da Subwoofer bumpert,
aber sonst is a Golf a ganz schenes Glumpert.
Am 2. Juli 2009
erhielt ich von Kurt Rossacher folgende Gstanzl:
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Mei Vata is Tischler und hoblt in Bodn
Da hat a si an Schiefer in Oarsch eini zogn
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Hiazt geht er zan Dokter und lasst si kuriern
Und lass si den Schiefern vom Oarsch außaziagn
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S'hat oans gschlagn, s'hat zwoa gschlagn s'hat drei gschlagn bei da Nacht
Da hat mit da Bua um mei Jungfernschaft bracht
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I pfeiff auf mei Jungfernschaft, des is ja net mei Leben
Da Bua der mas gnumma hat, der kammas nimmer gebn.
Am 31. März
2009
erhielt ich von Fam. Karner folgende Gstanzl:
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Jetzt hod ana gsunga, den wos a jeda kennt,
am Kopf g´färbte Hoar und im Mund foische Zähnt.
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27, 28, 29, 30,
host leicht du Schnackerl, weis di a so reißt.
Am 27. März 2009
erhielt ich von Boerl folgende Gstanzl:
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A viereckerts Wieserl und a dreieckerts Feld,
jo lo dürü dijodldü dijodldü dio
Mei herzig liabs Deandl is mia ois auf der Welt.
jo lo dürü dijodldü dio
jo lo dürüdürü holarodi io
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zwoa schwarzbraune Ochsen und a gscheckerte Kuha
jo lo dürü dijodldü dijodldü dio
die gibt ma mei Vater, wann i heiraten tua
jo lo dürü dijodldü dio jo lo dürüdürü holarodi io
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s'Deandl is liabreich, aber geldreich is net.
jo lo dürü dijodldü dijodldü dio
is ma liaba, sie is liabreich, beim Geld liag i net!
jo lo dürü dijodldü dio jo lo dürüdürü holarodi io
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hollaraduli dirüdeldulio ladidulididlrüdeldulio
ui dirüdeldulio ladidulididlrüdeldulio
ui dirüdeldulio ladidulididlrüdeldulio
ui dirüdeldulio ladidulidirio
Am 6. Februar
2009
erhielt ich von Lotte folgende Gstanzl:
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Und a viereckats Wieserl und a dreieckats Feld,
und a herzigliabs Diandl is ma's Liabst auf da Welt.
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In Summer is lustig, geht alls da Höh zua,
bleibt beim Bodn ka Vogerl und ka lustiga Bua.
Am 6. Jänner 2009
erhielt ich von Johann Max folgende Gstanzl:
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wo i moi greßa bi
und nima so kloa,
don gen e za de menscha, as Zipfi ei doa!
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s dirndl is 18 wön
und nu nia bedad wön,
iaz wiad ia ongst und bang, slo wächst ihr zam!
Am 15. September 2008
erhielt ich von Rudi folgendes Gstanzl:
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Die Bauern hom die Krah so gern
waö die Krah immer schlauer wern.
Am 25. August 2008
erhielt ich von Franz folgende Gstanzl:
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d' Polizisten warn grean,
d' Gendarm, de warn grau,
seid s' jetzt beinand san, san s' alle zwa blau.
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Es Dirndl is liabreich, aber geldreich is's net,
is ma liaber, sie is liabreich, denn beim Geld schlaf i net.
Am 7. Juli 2008
erhielt ich von Buchinger Otto folgendes Gstanzl:
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aber gschißn is gschißn, scheiß zuawi zum zaun,
mit die finger dreingriffen, werden die nägel schön braun.
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ischl is a stadl, wean is a stod (Stadt)
in ischl iß i s bratl und in wean in solot. (Salat)
Am 1. Juli 2008
erhielt ich von Herbert folgende Gstanzl:
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An Scheibtruchnfahrer hams znagst arretiert,
wegnan Schnellfahrn hams eam glei zwölf Stundn eingspirrt.
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Wo i gestern bin gwesn, geh i heit neama hin,
tan Rosnkranz betn in da Rauchkuchl drin.
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Aber Dirndl, sei gscheid, nimm an Buam, der di gfreit,
nimm an Buam mit an Geld, hast a Freid auf da Welt.
Am 1. Mai 2008
erhielt ich von Karl Schippek aus der Obersteiermark folgende Gstanzl:
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die könarin die schlompn hod a muaz trum wompn
is kind schaut scho aussa bam loch owa budan wüs doch!
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am schoastoanspitz waht a wind a woacha
die ausseer buam san ois hosnsoacha!
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jo da sepp hot zähn so weiß wia da schnee,
hint` homs eam scho eigstetzt drum dans eam nid weh!
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wonn da hons so sche singt jo do ko ma si gfrein,
do ruida die augn wie da hou in da steign!
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do hod oana gsunga, hod is mäü so weit broat,
wie ba die oxn im stoi woma is hotta einiloat!
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da pforra hod a kechin da meßna a dirn,
und die ministranten de spitzbuam mechtns a scho probiern!
Am 22. März 2008
erhielt ich von Manfred und Alex folgende Gstanzl:
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Gigade Gogade s'mens hod a nockade
is do ned woar sie hods volla Hoar
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An oids Foss hod an oidn Roaf, an oida Maun an oidn Schwoaf
an oids Weib hod an oids Lo, aber mausn mechts do
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S' Dirnd va Obertraun losst in Buam ois aunschaun, Duddl, Fut,
Orsch und Bau, des is a Sau
Am 30. November 2007
erhielt ich von Fritz Renner (www.noe-mundart.at)
folgende Gstanzl mit Übersetzung ins Hochdeutsche:
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Do drobn aum Berg, da steht a Schaundarm,
der gibt mit da Giaskaul an Fliegaarlarm.
(Dort oben auf dem Berg, da steht ein Gendarm,
der gibt mit der Gießkanne Fliegeralarm.)
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Die Beirin is granti, aun wos wird des liegn,
sie is hoid beim Aufschdeh, in Kuadreck einigschdiegn.
(Die Bäuerin ist ärgerlich, woran mag das liegen,
sie ist beim Aufstehen, in den Kuhdreck gestiegen.)
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Des Bia is so teia, des Brot is so kloa,
jetz hob i a Fleisch kaft, san a lauta Boa.
(Das Bier ist so teuer, das Brot ist so klein,
jetzt habe ich Fleisch gekauft, das sind auch nur Knochen.)
-
Waun i auf´d Nocht schlofa geh, lesch i is Liacht aus,
damit de Fleh da Moanung san, i bin net z´Haus.
(Wenn ich Abends zu Bett gehe, drehe ich das Licht ab,
damit die Flöhe glauben, ich bin nicht zuhause.)
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Griaß di God Bruada, da Herr sei mit dir,
du bis volla Gnodn, geh zoi ma a Bia.
(Grüß dich Gott Bruder, der Herr sei mit dir,
du bis voll der Gnade, geh zahle mir ein Bier.)
-
Mei Muatta mocht Daumpfnudln fian Vodan und mi,
Da Voda isst Nudln, den Daumpf, den kriag i.
(Meine Mutter macht Dampfnudeln für den Vater und mich.
Der Vater isst die Nudeln, den Dampf, den bekomme ich.)
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De Kinda, de tuat ma mit da Kuamüch ernährn,
do sois an net wundern, wauns Rindviecha wern.
(Die Kinder, die tut man mit Kuhmilch ernähren,
da soll es einem nicht wundern, wenn Sie Rindviehe werden.)
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Für de Fleh gibt’s a Puifa, für de Schuach gibt’s a Wix,
fürn Duaschd gibt a Wossa, nur für de Bledheit, gibt’s nix.
(Gegen Flöhe gibt es Pulver, für die Schuhe gibt es eine Paste,
gegen den Durst gibt es Wasser, Nur gegen die Blödheit, gibt es nichts.
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Da Dackl wachld mitn Schwoaf hin und her,
da Schwoaf kaun des net, weu da Dackl is z´schwer.
(Der Dackel wedelt mit dem Schwanz hin und her,
der Schwanz kann das nicht, weil der Dackel ist zu schwer.)
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Und i und da Franzl, mia hom uns so gern,
i iss die Zwetschkn und er isst de Kean.
(Und ich und der Franzl, wir haben uns so gerne,
ich esse die Zwetschken und er isst die Kerne.)
Am 19. November 2007
erhielt ich von Hermann Puchberger folgende Gstanzl:
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Mei Dirndl, des Lieserl, des sitzt af an Bam
i greif ihr aufs Wischerl sie brunzt ma am Dam
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In Bad Kreuzen (Ort) die Dirndln hab'm gelbe Strüpmf' an
de brauchans net wasch'n, de wischerln s'es an
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In Pfarrer vo Tunis, dem Hund dem vagun is
das'n da Pfarrer vo Brixen dawischt hat beim Wi...
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Da Pfarrer vo Lech hat Eier aus Blech
der is scho ganz deppert weils beim Wixen so scheppert
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Da Pfarrer vo Waldhausen muaß fortgeh'n zum Mausen
beim Kaplan vo Grein, da kehr'n d'Menscha ein
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Die Resi und der Sepp, des san gar sparsame Leut
die stopfen se d'Seckln mit Erdöpflheut
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Mia haum a Problem in unsara Gmoa
de Kirch'n is z'groß und s'Wirtshäusl z'kloa
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Hinta da Hollastaud'n, da sitzt a Krowod (Kroate)
der traut si net vira weil a d'Hosn voi hot
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Do drob'm am Bergerl, da ganz droben links
do stengan zwoa Kiwara, do drob'm ja dort stinkts
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Wauns Stieglbier regn't und Bratwürstel schneibt,
daun bitt i den Herrgott, daß's Wetta so bleibt
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Üban Zaun drübag'stign mit'n Oarsch henga blieb'n
sakrisch teufelt und g'fluacht und in Oarsch a weil g'suacht
Am 16. November 2007
erhielt ich von Maria Dornauer folgende Gstanzl:
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Jo und i scheiß und i scheiß
und i scheiß ohne End
Und iatz scheiß i aufs scheißen, wal ma es Orschloch soo brennt.
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De Bäuerin is schwanga
und mo woas nit vo wem
Ban Nochborn homs an Goasbock, Jo oft schiamas af den.
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Da Essig is sauer
Und da Zuger is siaß
Und wons da a da Hosn scheißt,
Oft stinkn a de Fiaß
Am 21. September 2007
erhielt ich von Rudi Gnadl folgende Gstanzl:
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Und da Pfarra vo Sizilien
vögelt ganze Familien
und dann schreit er hoho
habst koa Verwandschaft mehr do
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Und da drunt in der Türkei
da gibt’s de Vielweiberei
bei uns derfs net sein
zwengs dem Tierschutzverein
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Und da Pfarrer vo Kemathen
der stärkt seine Hemaden
mit eigenem Samen.
in Ewigkeit Amen
Am 2. August 2007
erhielt ich von Plauner Christoph folgende Gstanzl:
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A Fut und a Fliagn, san schwa zum
dagriagn,
und kunt a Fut fliagn, warats nia zu dagriagn!
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Die Vota is deppat und du bist sei
Bua,
er redt nix und sogt nix aber du horchst erm zua!
Am 1. Juni 2007
erhielt ich von Daniel folgendes Gstanzl:
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Do hot ana gsunga, des hot sie net greimt,
do haum's eam de Zung, zum Oasch zuwe gleimt.
Am 21. Mai 2007
erhielt ich von Franz folgende Gstanzl:
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Es Diandl bet
allweil,
daß ka Unglück entsteht,
daß in Kierlinger Wildbach
ka Schiff untergeht.
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Jäger sind Heger,
sind Wild- und Waldpfleger.
Ist das nicht fein -
Jägerlatein?
Am 19. Mai 2007
erhielt ich von Ilse Katzian folgendes Gstanzl:
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da pforra von tuilln,
der hot a schattuilln.
do drin liegt a häil
is in pforra sei b...l
Am 2. Mai 2007
erhielt ich von Guido folgende Gstanzl:
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Drei Winter, drei
Summer,
drei Äpfeln vom Bam,
und wann nur mei Mensch
aus da Weanastadt kam
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Jetzt is's amal
kemma,
was hat's ma denn bracht,
a Ringerl am Finger,
a Busserl auf d Nacht.
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Und eh i mei
Mentscherl lass,
lass i mei Lebn,
und sollt i mei Bluat
tröpferlweis gebm.
-
Dass's in Wald
finster is,
das macht das Holz,
dass mei Mensch sauber is,
das macht mi stolz.
-
I bin a jungs
Bürscherl,
geh gern zu die Geign,
drum könnan die Mentscher
mi alle guat leidn.
-
Musikantn,
spielts mir an auf,
dass i ka Geld net brauch,
schneeweiße Hollerblüah
hab i bei mir.
-
Gel, du
Schwarzaugerte, gel, für di taugert i,
gel, für di war i recht,
wann i di mecht.
-
Mir
Holzhackerbuama,
mir müassn uns plagn,
mir müassn die Zwanzger
ausn Holz ausserschlagn.
-
Aber Dirndl, du
liabs,
wannst ma du amal stirbst,
wirst ma du amal krank,
leb i ah nimmer lang.
-
I bin a jungs
Bürscherl,
zwanzg Jahr bin i alt,
und jetzt schreibt ma da Kaiser,
er brauchert mi bald.
-
Jetzt bin i
Soldat,
und mei Schatz want si z'tod,
bin a lustiger Bua
und lach nur dazua.
-
Geh Schatzerl,
sei gscheit, waaßt, der Kaiser braucht Leit,
wann i zruck kumm retour,
bin i wieder dei Bua.
Am 6. März 2007
erhielt ich von Elisabeth Kases folgende Gstanzl:
-
Es is alleweil a
Schand
In diesm Land
Denn sie lügen,
unsere Politiker, die rüden.
-
Es is alleweil a
Schand
In diesem Land
Denn wir wolln studiern
Und net alleweil nur pariern
-
Genie auf de Ski
San wir, und wie
Kriegn alle Madln
Und damit: Servus de Wadln
-
Genie auf de Ski
San wir, und wie
Kriegn alle Buam
Und ham a por verlurn
Am 27. Februar 2007
erhielt ich von Michaela aus Wien folgende Gstanzl:
-
Furt in da Friah, hoam aufd Nocht, so hods mei Voda gmocht!
Furt aufd Nocht, hoam a da Friah, so mochans mia!
-
Waunst scho moanst, i hätt’ di gern,
du oide Sturmlatern,
rinnaugads Odlfass,
na, dia pfeif i wos!
-
Zwoa Werklmauna und zwoa Einbauna und a Krampal und a Niglo
de san auf Maria Tafal gaunga
san bis heit nu net do!
-
I hob amoi beicht
mir grods Tringa ned leicht,
sogt da Pforra zu mia
„Mir geht’s grod so wia dia!“
-
Auffigschaut, auffigschaut
Hob i aufs Bett
Oba auffitraut, auffitraut
Hob i mi ned!
-
Des Deandl hod gsoad
Hod an Floh a da Pfoad.
Muaß i einiglaunga
Muaß in auafaunga!
-
Da Gigglgoggl hod a Henn ghobt
Und da Gogglgiggl ah,
Sogt da Gigglgoggl zum Gogglgiggl
„Gigglgoggl du de meine ah!“
-
Jo, Deandl sei
gscheid,
Nimm an Buam der de gfreid!
Nimm an Mau mit am Göd,
Host a Freid auf da Wöd!
-
Gestan aufd Nocht
Hob i fiachtalich glocht
Hob nu nia so vü glocht
Ois wia gestan aufd Nocht!
-
Oa Knedl faungt zum suarn au und da aunda suart schau,
schaut da oa Knedl den aundan au
wie da oa Knedl suarn kau!
-
An Automobui Bleibt an Automobui,
Ma kauns drah wia mas wui
Bleibt an Automobui!
-
Hob a niglneuchs Heisl
Hob a niglneuchs Bett,
Hob a nigleuchs Dirndl
Aba niedernagln derf is net
-
Wos hod den da Baua Fia an schneidign Huad,
Fia so an gscheadn Hamme
War a Zipfehaum gnuag
-
Da Pforra mocht d Predigt,
Da Metzga mocht d Wurscht
Da Glauben, der mocht selig Und d Hitz mocht an Durscht
-
Warum gibts so vül Buama Auf der Welt weit und breit?
Ja wei hoid des Unkraut Üwaroi guad gedeiht.
-
I hobs higwuzelt, i hobs hergwuzelt
I hobs einegwuzelt in d Strah,
Is da Bauer kumma hot uns aussagwuzelt
Wias am allerschenan gwen war!
Am 5. Februar 2007
erhielt ich von Martina Huber folgende Gstanzl:
-
da pfoara von steyr hot glosane eier
und waun earm de brechan,
daun nimmt a de blechan.
-
da pfoara von neustift hot an beidl wia a bleistift
und d´köchin de hur
hot in spitza dazua.
-
über da bruck, unta da bruck
hot da baur d´bäurin buckt
er hot glocht, sie hot glocht
homs an klan baunbuam gmocht
-
nudl in da rein, nudl in da rein
heit muass nu lustig sei
nudl in da rein, nudl in da rein
lustig muass sei
Am 29. Oktober 2006
erhielt ich von Stefan Grill folgendes Gstanzl:
-
Der
Bäcker tuat bocha,
a Mülla tuat moin,
und d Gemeinde mocht Schuidn
und mia miassns zoin.
Am 23. Oktober 2006
erhielt ich von Guido Marra folgende Gstanzl:
-
Und a frische Halbe
Bier
hat an Farm, an weißen
und heit gemmas net hoam,
bis uns außi schmeißen.
-
In da Wiesn zirpt a Grill
und da Baua maht's Gras,
auf amal is´ staad,
Kopf åbgmaht.
-
Und im Himmel
hams an Schimmel
und der Schimmel scheißt Geld,
ja so an scheiß Schimmel
sollt mar håbn auf dera Welt.
-
Unten im See hams a Hochwasser ghabt,
da ham's die Fisch von da Bam obaghåkt,
still ruht der See,
fürchtet Euch nicht.
Am 21. Oktober 2006
erhielt ich von Stephan Lener folgendes Gstanzl:
-
Da Pfarrer, der
predigt,
die Lia bis a Sünd,
daweil is der Bua
von der Köchin sei Kind.
Am 17. Oktober 2006
erhielt ich von Maringer folgendes Gstanzl:
-
Zwiwuschpel,
zwiwaschpel,
mei peill schaut aus wia kaschpl,
mei peil is voller bluat,
i glaub das er bei einer jungfrau lernen tuat.
Am 5. Oktober 2006
erhielt ich von Christoph Heigl folgende Gstanzl:
-
Drunt in da Au
liegt a Mo auf da Frau.
Liegt da Knecht auf da Dirn,
und tan multiplizieren.
-
A oita Bam hot a
oite Rindn,
und a oits Weib hots weit hintn,
und a poar Hoar hots drau,
daß wos firazoagn ko.
-
Am Ötscha bin i
auffi
bis ganz am Güpfi.
Auf da oan Seit hob i in Oarsch owi ghoitn,
auf da ondan s`Züpfi.
-
Das Rindfleisch
so teia is,
des is ma z´dumm.
Es rennan do e
sovü Rindvicha umadum.
-
Krompfadern wia a
Ribislstrudl
und a picksiaßa Most.
Und a ogschissn Weiwagattihosn,
des is a Kost.
-
Mei
broatoarschats Dirndl
i hob di so gern.
I mecht wengn dein Broatoarsch
a Scheißhäusl werdn.
-
Ban Dirndl sein
Fensta,
do gehts zünfti zua.
San o sechs a siebn Loatan
und koa oaziga Bua.
-
Eh eh eh eh
mir san de schene zwe.
Eh eh eh eh
mei san mir sche.
-
Mir tramt vo de
Ochs.Mir tramt vo de Kiah.
Und mir tramt vo de Musikantn,
owa nix gscheits tramt ma nia.
-
iats wa schoglei
a Maura
ba da Arbeit dafroan.
Homsn in´d Sunn dauniglegt,
is a e wieda woan.
-
Wonn d´Sunn owi
geht,
gehn Zimmaleit hoam.
Nur de potschatn Maura
bleibn stecka im Loam.
-
De Wirtn is
schwonga,
de Kechin is dick.
De Könnarin is guata Hoffnung.
Heast de Leit hom a Glick.
-
Dort drobn auf da
Höeh,
steht a Gams und a Reh.
Und da Jaga dabei,
Leckts mi am Oarsch oille drei.
-
Zwidiwischpal
zwidiwaschpal
zwidiwuschpal mei Bua.
Heit is nix mehr mitn radidetzgaln,
mochs Hosndürl wieda zua.
-
In (Name) hom de
Schof ogschau.
De Schof hom in (Name) ogschaut.
Da (Name) hot si gschomt,
wei´n d´Schof ogschaut homt.
-
Fut voller Gretzn,
da Beidl voi Bluat.
Gschnaxlt muas werdn,
a wonns nu so weh tuat.
Am 21. September 2006
erhielt ich von Josef Goldhacker folgendes Gstanzl:
-
Ja der Felix is
a schöner Mensch
vom Fuß bis zum Hals
doch dann kimmt der Kopf
der versaut wieder olls
Am 5. September 2006
erhielt ich von Peter Mayer folgende Gstanzl:
-
Zur silbernen
Hochzeit
wird d' Sau abgstochn
da sagt er zu ihr:
Was kann d' Sau denn dafür?
-
Mei
Schwiegermuatter halt Hendln,
mei Schwiegermuatter halt Küah,
mei Schwiegermuatter halt alls,
nur die Pappn halt's nia.
-
Dass ma d' Faltn
im Gsicht hat,
des is scho bled,
hätt ma's am Oasch,
nacha sachat ma's net.
Am 4. September 2006
erhielt ich von Herbert Durdis folgendes Gstanzl:
-
jo a Schippl oide
Weiwa,
Herr vazeih' ma die Sünd,
obn zuabindn, unten auzindn
und zuaschaun, wia's brinnt.
Am 21. 7. 2006
erhielt ich von Gerald Waldner folgende Gstanzln:
-
Mei Frau de hoast
Frida, wonn is ogreif, is zwida,
wonn is net ogreif a, mit da Frida is schwa.
-
Mei Vota, der hot mi ums Brot obi
gschickt,
i hobs foisch vostandn, hob d´ Nochbarin g....
Am 11. 6. 2006
erhielt ich von Eva Wascher folgende Gstanzln:
-
mei vodda is schuasta, und schuasta bin i,
mei vodda noglt di schuach und die weiwa nogl i!
-
mei vodda is maura, und maura bin i,
mei vodda schiabt die scheibtruchn und die weiwa schiab i
-
da karl (name) hot gsungen des hot sie net greimt,
den kerat di zungen holt zum orsch zuwie gleimt.
-
oben aufn bergal do steht a kappöln,
do sieht ma in pforra die erdäpfl stöhln.
-
unten im grobm homs a tatschga daschlogn,
do sieht ma den karl (name) die knochn onogn
-
jojo unser karl (name) is mehr dick als lonk,
der passat holt grod als a scheissheisl bonk.
Am 8. 5. 2006 erhielt ich von
Hypermax aus Salzburg folgende Gstanzln:
-
i woa grod am klo drin, hob mir
an radiert,
i bin hoit a wixa, jetzt hob is kapiert.
-
da bauer am berg obm, der hot
hoit sei not,
wixt si an owa und schmiat si`s aufs brot.
Am 1. 2. 2006 erhielt ich von Alfons
Quick aus 35510 Butzbach-NW folgende Gstanzln:
-
Mei Vadder ist Fuhrmann, er steht sehr früh auf,
doch ich bleib gern liege weil i abends so sauf.
-
Mei Vadder is Schreiner un Schreiner bi i,
mei Vadder baut Wiege, was reinkommt mach i.
-
Mei Bruder is Beamter, do geht es nie rund,
der arbeitet wenig, der is en faul Hund.
-
Mei Schwester is blond, die hot auch ein Stich
die sucht keine Arbeit, die geht auf den Strich.
Am 18. 1. 2006 erhielt ich von Sandra Tüchler folgende
Gstanzln:
-
S´Dirndl hod an Euro gstoin, und
kaft sie an Rahm
schmiert sie s´Pfuiteixl ein, dass bessa gang.
-
Da Vota is Tischler und Tischler
bin i,
da Vota mocht d´Wiagn und wos eini keart i.
-
Da Pfoarra va Bozn, der kau jetzt
licht protzn,
weil a in Pfoarra va Brixn, dawischt hod ban wixn.
-
Da Pfoarra va Steyr hod gläserne
Eier,
des mocht a Spektakel, wenn a pudert der Lackl.
-
Da Pfoarra va Steyr hod gläserne
Eier,
und waun earm de brechan, daun nimmt a de blechan.
-
Da Fuchs tuats da Füchsin, da
Guck tuats da Gückin,
in Dirndl da Bua, jo do gehts gaunz schei zua.
-
Do hod oana gsunga, des hod si
ned greimt,
drum ghert eam de Zunga zan Oasch zuwi gleimt.
-
Do hod oana gsunga, hod glaubt
dass ers kau,
hod si au gheat wia a Raunza, von an oidn zwidan Mau.
-
Waun i a Oidi wetz, daun is a
muads drum Hetz,
Waun I a Junge wetz, daun is glei nu mehr Hetz.
Am 12. 11. 2005 erhielt ich von Gattinger aus dem südl.
Waldviertel folgende Gstanzln:
-
Üwan Zaun samma gstiegn, is da Rausch hänga
bliebn,
hauma gschoint, hauma gfluacht, haum in Rausch wieda gsuacht.
-
Duat hinta de Stauna do steht a
Krowot,
der traut se ned viara, weil a d’ Hosn voi hot.
-
De (Yspertola) Mendscha, de sand jo so
sche,
de drahnt se de Hoar mit da Mistgowi ei.
-
a Pforra aus Neistift hot an Beil wia a Bleistift,
und de Köchin de Hua hot in Spitza dazua.
Am 30. 9. 2005 erhielt ich von
Ulrich Bräuer folgende Gstanzln:
-
Da Vota hot gsogt i sois Heu owa
haun,
habs foisch vastondn hobs Keiwe daschlogn.
-
De Kircha von Thaya hot kane Stiagn,
drum miaßn in Pforrar mitn Strick aufe ziagn.
Am 8. 9. 2005 erhielt ich von
Familie Kröll folgendes Gstanzl:
-
Auf der Brixleggerer Bruck scheißt
oana am Inn,
aft schreit da Dreck aufa: jetzt bin i dahin.
Am 23. 7. 05 erhielt ich von Helmut
Fuchs folgende Gstanzln:
-
A Katz und a Dirndl, die san ziemlich
gleich,
da Schädl is hart und da Bauch, der is weich.
-
Sagt da Walfisch zum Thunfisch, das
kannst du nicht tun, Fisch,
sagt da Thunfisch zum Walfisch, du hast keine Wahl, Fisch.
-
Kannst gern a Bissl zuwisteign,
i tat da gern mei Stubi zeign.
Am 10. 4. 05 erhielt ich von Herrn Dösshof folgende Gstanzln:
-
Die Bäurin is granti, woran mag des liegn?
Die is gwiß beim Aufstehn in Kuhdreck neigstiegn.
-
I woiß net, i hab mit der Arbeit ka
Freid,
denn grad mit der Arbeit versaut ma die Zeit.
-
Der Pfarrer von Speyer
hot blecherne Eier,
was glaubst wie des klimpert, wenn der ane bimpert.
-
Der Pfarrer liebt d Köchin, der Kaplan liebt die Dirn,
d' Ministranten, die Spitzbuam
wollns a scho probiern.
Am 19. 4. 04 erhielt ich von Stefan
Scherer folgendes Gstanzl:
-
Zwischen Afritz (Ortsname) und
Treffen (Ortsname), da steht a Tunnel,
fahrst eine, werds finster, fahrst aussa,
werds hell!
Am 21. 3. 05 erhielt ich von
Christine Nagy folgendes Gstanzl:
-
Der Pfoara von Gmunden hot’s
Brunzen erfunden,
Ham’s eam erschreckt, hot er’s Scheißen entdeckt.
Am 19. 11. 03 erhielt ich von
Dieter Horvath weitere Gstanzln:
-
Hab' g'heirat, hab' g'haust, hab'
a Weib wia a Faust,
hab' a Kind in der Wiagn wia a Zwitbuschenbirn.
-
Aber Dirndl, du Luada, sag nit
alls da Muada,
sag nit alls dahoam, was mir allaweil toan.
-
Heint is da Faschingtag, heint sauf
i was i mag,
morgn mach i's Testament, s'Göld hat a End.
-
Für die Flöh gibts a Pulver, für
die Schuah gibts a Wix,
fürn Durscht gibts a Wosser, für die
Bledheit gibts nix.
-
Der Bäcker macht Wecken und der
Sattler de Schnalln,
und der Staat der macht Schulden, und mir
kennans zahln.
-
Grüaß di Gott, (Erwin), der
Herr is mit dir,
du bist voller Gnaden, geh zahl uns a Bier!
-
Grüaß di Gott, (Erwin), der
Herr sei mit dir,
geh laß di net lumpen und zahl ma a Bier!
-
Im Gras sitzt a Grüll, der singt
was er wüll,
auf oan mal is's stüll - Tschernobül!
-
Jetzt hat er halt g'sungen, jetzt
ham mas halt g'hört,
mia ham z'Haus a Stallkuah, die grad a so röhrt.
Die 8. Strophe kenne ich auch wie
folgt:
-
Im Gras sitzt a Grüll, der singt was
er wüll,
auf oan mal is's stad - Kopf ogmaht.
Von
Dieter Horvath aus Baden erhielt ich am 31.10.03 folgende Gstanzln:
-
Aber 27, 28, 29, 30 (siemazwanzg,
achtazwanzg, neunazwanzg, dreißg)
das Dirndl muß Bauchweh hab'n, weil's a so
schaut.
-
Hab' a nigelnagelneus Häusl, hab' a nigelnagleus Bett
hab' a nigalnagelneus Dirndl, aber
niedernageln derf i's net
-
Der Pfarrer von Grinzing hat an kloan Winzling,
hat an halbsteifen Huat, aber der steht earm
gut.
Von Gerald Punzengruber erhielt ich
folgende Strophe:
-
Schen rund is mei Huat, schen hoaß
is mei Blut,
kon nix ois wia tonzn, oba des kon i guat


Folgende
Gstanzln habe ich über Weinviertel und Wein verfasst:
-
und da schuastaseppe und da maurapoldl
und die schneidamitzi und ia gsö
san in vurjoa mitanaund auf d brünnerstrossn
und san heit no ollawäu in ö
-
und die graue
hausmaus und die klane zwergmaus und die spitzmaus und da bisamrotz
und die weiße maus mitsaumt di alkomatn, des is olls für die kotz
-
aber übermorgn,
do wirds vuagestern gwesn sei und gestern, do wors sicher murgn
heite huck ma do und flaschln mitanand, kunntsd ma du net no an
lita burgn
-
ja die oxnwirtin
is a riesnbißgurn, keift und schimpft und kebbelt furt und furt
hot a spitze nosn zan trompetnblosn, nur ihr wei, der geht da holt ins bluat
-
und da blau port'giesa
und da weißburgunda rafn mitanaund glei hintern foss
wäu da blau port'giesa hat a schene rode forb, da weißburgunda is gaunz
bloss
-
mei
schwiegermuatta und a weinfassl, der unterschied is gar net wüd
oll zwa liegns in kölla, oll zwa sans recht gfüd
-
d beaumtn san
kraunk, wia kau ma s kuriern
mit geld muaß ma s waschn mit wei muaß ma s schmiern
-
da wei und es
wossa, des is ja bekaunnt
de rinnan in wirtn oft gnua durchranaund
-
Da wirt tramt, in
fassl verbrennt eam da wei,
jetzt rennt dea noar owe und schitt wossa drei
-
rot san die
kerschn und weiß san die blia
grean da veltlina und blau, des san mia
-
gibsd an
weivierdla mentscherl an weivierdla wei
ins weivierdla doppebett follts da glei nei
-
hollodareiduljo,
i und mei mau
hollodariadu mia saufn uns au
-
hollodareidu mei
olde und mi
hollodariadu strahts ollawäu hi
-
die gams hod an
boat, an boat, den hob i
mei schotz schleift an boat, waun i augsoffn bi
-
a baumasta bin i,
ka haus foit ma ei
und a ka gstanzl von heirign wei
-
und wäu ma nix
eifollt, in huat hauri drauf
köönarin, moch ma a zwiemandl auf
-
die muatta hots
gsogt und da vota sogts aa
so a flaschl veltlina is ollwäul glei laa
-
mei voda sogt, er
möcht vetschina tschickn
i versteh ollwäu, i soll veltlina schlickn
-
da bush mocht an
kriag und da blair mocht eam a,
s'war gscheida, de gangatn saufn, de zwa
-
a kaiwe sauft
mülli, sei leber schmeckt guat
i mecht goa net wissn, wias mei leber tuat
-
die kuah, die
schreit muh und die kotz schreit miau
und i schrei heit prost, so laung i no kau
-
a ausdirndlts
dirndl, a veltlinerfloschn,
da muaß i sinniern, wos i zerscht soll vernoschn
Folgende
Gstanzln habe ich über die Wiener U-Bahn verfasst:
-
In da U-Baun is's
lustig,
in da U-Baun is's fein,
wann die Schwarzfahrer rennan
und die Schwarzkappler schrein.
-
Bei da heurign
Hitzn
kannst da 's U-Baun-Fahrn sparn,
wäu die klimatisiertn Wägn
de derfn net fahrn.
-
Reumannplotz -
Schwednplotz
- Donau - Kagrau.
Simmaring - Ottakring,
i sauf mi au.
-
-
Mei uralte Kraxn,
de schenk i bald her,
wäu die U-Baun in Wean,
die fahrt vü schnellerer.
-
In da U 4
sauf i mei Bia
augflaschlt ois wia
in da U 4
-
In da U 4
schbeib i als wia
In da U 2
schbeib i a
-
Nordic walking,
nordic skäting
auf Hüttldorf naus.
Nordic sitzing, nordic fahring
d'U 4 bringt mi zhaus.
-
I renn,
dass i schnö
in da U drinnat bin.
A Sandler streckt d Haxn aus,
scho strahts mi hin.
-
In d Ubaun, da
hupfert i
öfters gern nei,
nur biagts halt so seltn
ins Kierlingtal ei.
-
Von da Ubaun a
Gstanzl
gibts nur, waunns mi gfreit.
I bin in da Rentn,
pfiat eich, "ka Zeit".

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